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Schüler und Schülerinnen der HTL Wien 10 sind keine Kulturbanausen, sie genießen Kunst und Kultur und gehen gerne ins Theater. Mehrere Theaterbesuche haben auch heuer in der Abteilung Maschinenbau/Mechatronik stattgefunden und große Begeisterung erweckt.

Am 20. April besuchte die 4AHMEA im Rahmen des Deutschunterrichts eine Vorstellung von Henrik Ibsens „Volksfeind“ im Burgtheater mit Frau Professor Ecker. Auch eine Studentin im Fachpraktikum begleitete die HTL Wien 10 auf ihrem Kulturtrip. Die Inszenierung, die das Stück ins Hier und Heute verlegt und politisch neben der Umweltproblematik, die sich natürlich gegenüber dem 19 Jahrhundert sehr verschärft hat, auch auf die österreichische Innenpolitik eingeht, bietet reichlich Diskussionsstoff für den Deutschunterricht. Die Schüler der HTL haben sich bei der mehr als dreistündigen Aufführung und hochsommerlichen Temperaturen im vollbesetzten Burgtheater als sehr interessierte und engagierte theateraffine Zuschauer gezeigt. Kunst- und Kulturgenuss nach einem langen HTL- Schultag, und die ganze Klasse hat sich der Darstellung des Spannungsfelds Fortschritt- Umweltzerstörung, gerade für HTL- Schüler ein interessantes Thema, gewidmet. 

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Die 5YHMB besuchte geschlossen eine Vorstellung von dem sehr spannenden Stück „Terror“ von Ferdinand von Schirach im Rahmen des Deutschunterrichts mit Frau Professor Ecker. Heiße Diskussionen und sehr unterschiedliche Entscheidungen gab es zum Thema Schuld- Unschuld, bzw. Verurteilung, Freispruch, die man gleich im Theater vornehmen konnte. 

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Dieses Stück ist genauso immer ausverkauft wie das Theaterstück „Die weiße Rose“ im Theater im Zentrum, das sich die Klassen 2AHMBU und 2AFMBM fächerübergreifend für die Gegenstände GGP und Deutsch mit den Lehrerinnen Raffaela Breit und Irene Ecker ansahen. Die Theaterkritiken im Deutschunterricht fielen nur positiv aus, vor allem die politisch-historische Bedeutung des Themas und die Aktualität des Begriffs Widerstand wurden als Denkanstoß und Reflexionsanlass sehr gewürdigt. Schön, dass die Jugendlichen an unsere Schule, kritisch, für Kunst und Kultur aufgeschlossen und theateraffin sind. Der Techniker/ die Technikerin der Zukunft muss über den Tellerrand hinaussehen können und sich auch und besonders für Allgemeinbildung begeistern können. Das ist an unserer Schule durch die vielfältigen Unternehmungen im künstlerisch- kreativen Bereich auf jeden Fall gegeben.