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Im Rahmen des Planspiels Globalisierung diskutierte die 5AHEL mit der Unterrichtenden Patricia Küng am 12.3.2019 die Vor- und Nachteile der Standortfaktoren in Österreich bzw. Indien. Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Spiel starteten, wurde als erstes die Arbeiterkammer ausführlich thematisiert. Da die Maturanten bald in die Arbeitswelt einsteigen werden, konnten die Schüler etwaige Fragen rund um die Interessenvertretung der Arbeitnehmer*innen in Österreich stellen.

Dann ging es mit dem Planspiel los: In einer fiktiven Kleinstadt in Österreich nahmen die 16 Schüler verschiedene Rollen ein und versuchten mit kreativen Ideen und viel Engagement ihre Position durchzusetzen. Sofort war den Teilnehmern klar: die Situation ist äußerst komplex! Während sich die Geschäftsleitung gute Argumente für die Standortverlegung überlegte, warteten die aufmerksamen und äußerst kreativen Pressevertreter schon auf die nächste große Schlagzeile in ihrer Zeitung. Der Betriebsrat und die Gemeindevertretung taten ihr Bestes, allerdings konnten sie eine Verlagerung der Produktion nicht verhindern. So überrascht es nicht, dass schlussendlich die stille Hausbank für den erfolgreichen Abschluss des Indien-Deals verantwortlich war. Die Geschäftsleitung behält Forschung und Entwicklung in Österreich und verlagert die Produktion nach langem hin und her Diskutieren nach Indien. Die zwei Trainerinnen waren von dem Engagement und der Zusammenarbeit der gesamten Klasse begeistert.

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