Das HTL-Wien-10-Fußballteam erreichte in der diesjährigen Oberstufenmeisterschaft den zweiten Gesamtrang . Nach einer fulminanten Saison qualifizierte sich unsere Mannschaft ungeschlagen für das Endspiel gegen die BHAK 11 – Geringergasse. Das Finale der obersten Wiener Spielklasse wurde bei brütender Hitze in der Sportanlage Eibesbrunnergasse ausgetragen. Zwei ebenbürtige Teams standen einander gegenüber, nach der regulären Spielzeit stand es 1:1 und der Titelkampf wurde im Elfmeterschießen entschieden. Dabei haderten die Favoritner mit einer sehr eigenwilligen Entscheidung des Schiedsrichters …

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201806 fussball vizemeister mannschaft

Unser Team führte nach vier geschossenen Elfmetern 2:1. Als sich Amar Osmanovic den Ball auf den Elferpunkt legte, postierte sich der Simmeringer Torwart einen Meter vor der Torlinie. Auf dieses Vergehen wies der Schiedsrichterassistent hin, indem er seine Fahne hob. Der Referee achtete jedoch nicht darauf und gab den Ball mittels Pfiff frei. Unser defensiver Mittelfeldmotor verwandelte den Elfer sicher. Ergo 3:1 für die HTL-Wien-10, ein sicherer Vorsprung auf dem Weg zum Titelgewinn - hätte man annehmen können! Doch der Schiedsrichter forderte die Wiederholung des Elfmeters, weil er im Nachhinein den Einwand seines Assistenten bemerkt hatte. Heftige Proteste unserer Spieler waren die Folge, die den Unparteiischen in Regelkunde zu Recht zu belehren versuchten. Alle Regelwerke belegen, dass bei einem verwerteten Elfmeter ein Regelübertritt des gegnerischen Tormanns mit einer gelben Karte zu ahnden und das Tor als gültig zu werten ist. Nur im Falle eines verfehlten oder abgewehrten Elfmeters ist eine Wiederholung durchzuführen. Der Schiedsrichter beharrte jedoch auf seiner falschen Entscheidung. Nur mit Mühe konnte Mannschaftsbetreuer Prof. Truttmann seine Schützlinge beruhigen. Als Amar Osmanovic seinen zweiten Versuch dann nicht verwerten konnte, schmissen die Favoritner völlig die Nerven weg. Nochmals reklamierten sie heftigst die Fehlentscheidung, jedoch ohne Erfolg. Völlig von der Rolle vergaben die sonst so sicheren HTL-10-Elfmeterschützen alle weiteren Elfer, und die Titelentscheidung fiel zu Gunsten der Simmeringer aus. Die BHAK 11 Geringergasse errang auf diese kuriose Art den Meistertitel 2017/18. Keineswegs unverdient, sie agierten während der regulären Spielzeit kompakter und waren dem Siegestreffer mit einem Stangenschuss einen Tick näher als die Favoritner. Trotzdem bleibt der bittere Beigeschmack, dass die Fehlentscheidung des Schiedsrichters nachhaltige Auswirkungen auf den Ausgang des Elfmeterschießens hatte …

Mannschaftsbetreuer Prof. Truttmann zum Spiel und seinem kuriosen Ende:

„Wir haben sicher schon bessere Spiele gezeigt, aber in Finalspielen agiert man oft nicht so locker wie sonst. Die hohen Temperaturen forderten ebenfalls ihren Tribut. Nach dem 0:1 haben die Spieler Moral bewiesen, alles gegeben und wurden mit dem Ausgleich belohnt, das war wirklich stark! Zum Elfmeterfiasko gibt es nicht viel zu sagen. Zuerst dachte ich, dass Amar einen Regelverstoß begangen hätte und verstand vorerst die Proteste nicht. Als mir jedoch der Schiedsrichter und sein Assistent Amars Version bestätigten, hatte ich Verständnis für die Empörung. Dass die Spieler nach dem vergebenen Elfmeter dann die Nerven völlig weggeschmissen haben, kann ich verstehen.

Gemeinsam mit den Spielern haben wir uns noch einmal ganz genau die Regeln durchgelesen. In dieser Situation hätte der Elfmeter gelten müssen und es wäre 3:1 im Elfmeterschießen gestanden. Das wurde mir auf Anfrage von einem WFB-Schiedsrichterbeobachter bestätigt und diese Information wurde an die Schülerligaverantwortlichen weitergeleitet. … aber was soll´s, Irren ist menschlich und es wurden schon ganz andere Spiele durch Fehlentscheidungen beeinflusst bzw. entschieden.

Passiert ist passiert und die Simmeringer haben sich den Sieg vielleicht sogar ein bisschen mehr verdient. Sie sind kompakter gestanden und waren mit einem Stangenschuss knapp vor Ende dem vorzeitigen Sieg einen Schritt näher als wir. Gratulation dem Meister, aber auch unseren Spielern, sie haben wirklich eine super Saison hingelegt. Nächstes Jahr gibt´s Revanche!“

Spielerkritik:

Jakub Halicki (3 AFET): Als jahrelanger 1er-Tormann nicht nur im Finale tadellos. Rettete mit einer Glanzparade seine Vordermannen ins Elfmeterschießen. Schade, dass er aufgrund der Abschlussklassenregel nächstes Jahr nicht mehr spielberechtigt ist. Vielleicht wird er beim internationalen Hallenfußballturnier in der Stadthalle noch einmal dabei sein.

Mustafa Altundag (2 AFMBM): Als ebenbürtiger Tormann beim Finale nur auf der Bank, da er im Viertel- und Halbfinale spielte. Mit seiner FavAC-Spielpraxis fixer 1er-Goalie in der nächsten Saison.

Amir Sabri (4 XHMBT): Krönte seine HTL-Wien-10 – Fußballkarriere mit dem Finaleinzug. Er wird kommendes Jahr die Schule abschließen und darf deswegen nicht mehr spielen. Nach mehr als 20 Schülerligaeinsätzen im HTL-Wien-10 – Dress ein Abgang mit Wehmut …

Martin Eichler (4 XHMBU): Die Entdeckung des Jahres! Debütierte erst im vierten Jahrgang und avancierte sofort zum Abwehrchef. Trotz verletzter Zehe ein bombensicherer Rückhalt für das Team. Auch er ist nächstes Jahr nicht mehr spielberechtigt.

Jan Bruna (3 AHME): Für das Finale extra von der Sportwoche nach Wien gereist. Er harmonierte mit Team-Wiener-Linien – Kollegen Eichi wie immer prächtig. Wird in der nächsten Saison das Kommando in der Abwehr übernehmen müssen.

Armin Muratovic (4 AHETS): Seit dem 2. Jahrgang ein Fixstarter in der Grundformation. Als gelernter FavAC-Außenverteidiger immer ein sicherer Rückhalt in der Defensive, seine Vorlagen und Kopfballtore sind legendär. Armin scheidet altersbedingt ebenfalls aus dem Kader aus.

201806 fussball vizemeister mannschaft

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Das HTL-Wien-10-Fußballteam erreichte in der diesjährigen Oberstufenmeisterschaft den zweiten Gesamtrang . Nach einer fulminanten Saison qualifizierte sich unsere Mannschaft ungeschlagen für das Endspiel gegen die BHAK 11 – Geringergasse. Das Finale der obersten Wiener Spielklasse wurde bei brütender Hitze in der Sportanlage Eibesbrunnergasse ausgetragen. Zwei ebenbürtige Teams standen einander gegenüber, nach der regulären Spielzeit stand es 1:1 und der Titelkampf wurde im Elfmeterschießen entschieden. Dabei haderten die Favoritner mit einer sehr eigenwilligen Entscheidung des Schiedsrichters …

Unser Team führte nach vier geschossenen Elfmetern 2:1. Als sich Amar Osmanovic den Ball auf den Elferpunkt legte, postierte sich der Simmeringer Torwart einen Meter vor der Torlinie. Auf dieses Vergehen wies der Schiedsrichterassistent hin, indem er seine Fahne hob. Der Referee achtete jedoch nicht darauf und gab den Ball mittels Pfiff frei. Unser defensiver Mittelfeldmotor verwandelte den Elfer sicher. Ergo 3:1 für die HTL-Wien-10, ein sicherer Vorsprung auf dem Weg zum Titelgewinn - hätte man annehmen können! Doch der Schiedsrichter forderte die Wiederholung des Elfmeters, weil er im Nachhinein den Einwand seines Assistenten bemerkt hatte. Heftige Proteste unserer Spieler waren die Folge, die den Unparteiischen in Regelkunde zu Recht zu belehren versuchten. Alle Regelwerke belegen, dass bei einem verwerteten Elfmeter ein Regelübertritt des gegnerischen Tormanns mit einer gelben Karte zu ahnden und das Tor als gültig zu werten ist. Nur im Falle eines verfehlten oder abgewehrten Elfmeters ist eine Wiederholung durchzuführen. Der Schiedsrichter beharrte jedoch auf seiner falschen Entscheidung. Nur mit Mühe konnte Mannschaftsbetreuer Prof. Truttmann seine Schützlinge beruhigen. Als Amar Osmanovic seinen zweiten Versuch dann nicht verwerten konnte, schmissen die Favoritner völlig die Nerven weg. Nochmals reklamierten sie heftigst die Fehlentscheidung, jedoch ohne Erfolg. Völlig von der Rolle vergaben die sonst so sicheren HTL-10-Elfmeterschützen alle weiteren Elfer, und die Titelentscheidung fiel zu Gunsten der Simmeringer aus. Die BHAK 11 Geringergasse errang auf diese kuriose Art den Meistertitel 2017/18. Keineswegs unverdient, sie agierten während der regulären Spielzeit kompakter und waren dem Siegestreffer mit einem Stangenschuss einen Tick näher als die Favoritner. Trotzdem bleibt der bittere Beigeschmack, dass die Fehlentscheidung des Schiedsrichters nachhaltige Auswirkungen auf den Ausgang des Elfmeterschießens hatte …

Mannschaftsbetreuer Prof. Truttmann zum Spiel und seinem kuriosen Ende:

„Wir haben sicher schon bessere Spiele gezeigt, aber in Finalspielen agiert man oft nicht so locker wie sonst. Die hohen Temperaturen forderten ebenfalls ihren Tribut. Nach dem 0:1 haben die Spieler Moral bewiesen, alles gegeben und wurden mit dem Ausgleich belohnt, das war wirklich stark! Zum Elfmeterfiasko gibt es nicht viel zu sagen. Zuerst dachte ich, dass Amar einen Regelverstoß begangen hätte und verstand vorerst die Proteste nicht. Als mir jedoch der Schiedsrichter und sein Assistent Amars Version bestätigten, hatte ich Verständnis für die Empörung. Dass die Spieler nach dem vergebenen Elfmeter dann die Nerven völlig weggeschmissen haben, kann ich verstehen.

Gemeinsam mit den Spielern haben wir uns noch einmal ganz genau die Regeln durchgelesen. In dieser Situation hätte der Elfmeter gelten müssen und es wäre 3:1 im Elfmeterschießen gestanden. Das wurde mir auf Anfrage von einem WFB-Schiedsrichterbeobachter bestätigt und diese Information wurde an die Schülerligaverantwortlichen weitergeleitet. … aber was soll´s, Irren ist menschlich und es wurden schon ganz andere Spiele durch Fehlentscheidungen beeinflusst bzw. entschieden.

Passiert ist passiert und die Simmeringer haben sich den Sieg vielleicht sogar ein bisschen mehr verdient. Sie sind kompakter gestanden und waren mit einem Stangenschuss knapp vor Ende dem vorzeitigen Sieg einen Schritt näher als wir. Gratulation dem Meister, aber auch unseren Spielern, sie haben wirklich eine super Saison hingelegt. Nächstes Jahr gibt´s Revanche!“

Spielerkritik:

Jakub Halicki (3 AFET): Als jahrelanger 1er-Tormann nicht nur im Finale tadellos. Rettete mit einer Glanzparade seine Vordermannen ins Elfmeterschießen. Schade, dass er aufgrund der Abschlussklassenregel nächstes Jahr nicht mehr spielberechtigt ist. Vielleicht wird er beim internationalen Hallenfußballturnier in der Stadthalle noch einmal dabei sein.

Mustafa Altundag (2 AFMBM): Als ebenbürtiger Tormann beim Finale nur auf der Bank, da er im Viertel- und Halbfinale spielte. Mit seiner FavAC-Spielpraxis fixer 1er-Goalie in der nächsten Saison.

Amir Sabri (4 XHMBT): Krönte seine HTL-Wien-10 – Fußballkarriere mit dem Finaleinzug. Er wird kommendes Jahr die Schule abschließen und darf deswegen nicht mehr spielen. Nach mehr als 20 Schülerligaeinsätzen im HTL-Wien-10 – Dress ein Abgang mit Wehmut …

Martin Eichler (4 XHMBU): Die Entdeckung des Jahres! Debütierte erst im vierten Jahrgang und avancierte sofort zum Abwehrchef. Trotz verletzter Zehe ein bombensicherer Rückhalt für das Team. Auch er ist nächstes Jahr nicht mehr spielberechtigt.

Jan Bruna (3 AHME): Für das Finale extra von der Sportwoche nach Wien gereist. Er harmonierte mit Team-Wiener-Linien – Kollegen Eichi wie immer prächtig. Wird in der nächsten Saison das Kommando in der Abwehr übernehmen müssen.

Armin Muratovic (4 AHETS): Seit dem 2. Jahrgang ein Fixstarter in der Grundformation. Als gelernter FavAC-Außenverteidiger immer ein sicherer Rückhalt in der Defensive, seine Vorlagen und Kopfballtore sind legendär. Armin scheidet altersbedingt ebenfalls aus dem Kader aus.

Fawad Rahimi (1 AHMBT): Wurde von seinem Turnprofessor Prof. Brazdovics zu Recht ins Team reklamiert. Als Vorzugsschüler mit Spielintelligenz, Teamgeist, Verlässlichkeit, guter Technik und Spielwitz ist ihm ein Stammleiberl in den nächsten Saisonen sicher.

Mustafa Celik (1 AFMBM): Als Ex-Austrianer in den Kader nominiert. Mangelnde Spielpraxis erlaubten leider nur kurze Einsatzzeiten für den stets top motivierten, zweikampfstarken Kämpfer.

Patricio Six (3 AHME): der Allrounder im Team, ist auf allen Positionen zu jeder Zeit einsetzbar und hat vor allem in den entscheidenden Spielen zu seiner Topform gefunden.

Dennis Paschinger (2 BHEL): Der Flankenflitzer hat einige Spiele gebraucht, um in die Mannschaft hineinzuwachsen. Er konnte mit seiner Kondition, Schnelligkeit und seinem Zug zum Tor offensiv viele gute Akzente setzen und hat sich auch ins taktische Defensivspiel immer besser eingebracht. Fix dabei nächstes Jahr!

Miodrag Stojanovic (3 BFMBM): Auf der Sechserposition ein zweikampfstarker Turm vor der Abwehr. Hatte auf dem großen Rasenplatz im Finale viele Löcher zu stopfen.

Alen Zukic (3 AFMBM): Von der Ottakringer HTL sofort in den HTL-Wien-10-Kader integriert. Er rackerte im defensiven Mittelfeld gemeinsam mit Mio, um die Räume eng zu halten. Auch im Spielaufbau stets umsichtig aktiv.

Amar Osmanovic (2 BHEL): zweikampfstarker Mittelfeldmotor auf der Sechserposition. Im Finale wegen einer Prüfung erst in der zweiten Halbzeit eingesetzt, war er maßgeblich am Umschwung und dem Ausgleichstreffer beteiligt. Tragischer Held im Elfmeterkrimi, seine heftigen Proteste waren absolut berechtigt, wenngleich sie ihm die Nerven kosteten … Als FavAC-Kampfmannschaftaspirant ein Schlüsselspieler in den kommenden Saisonen.

Samed Genc (2 BFEL): ebenfalls aus der Riege der erfolgreichen Team-Wiener-Linien-U18-Mannschaft. Entzauberte auf der 10er-Position so manch gegnerische Verteidigung und überraschte nicht nur die Torhüter mit Weitschusskrachern. Bei körperlicher Fitness ebenfalls Fixstarter 2018/19

Anil Özdemir (2 AFMBM): Rohdiamant, der für seinen Feinschliff in höheren Spielklassen zum Einsatz kommen sollte. Offensivorientierter Spielmacher, der sich zum Rackern nicht zu gut ist, Chancenvorbereiter mit Abschlussstärke, … Kritik auf hohem Niveau: manchmal zu ballfixiert. Hinweis für seine Zukunft: Nicht jedes Talent wird auch immer erkannt – Plan B überlegen!

Arben Kokollari (1 AHMBT): Folgte seinen großen Brüdern bereits als Erstklassler ins Team. Nachwuchsstürmer mit enormem Potential.

Ismail Minoungou (3 BFMBM): Meist als Solostürmer eingesetzt, absolut unverzichtbar für das Team. Scorte in allen entscheidenden Spielen, so auch im Finale! Fighterqualität, umsichtig, schnell, stark am Ball und extrem sympathisch! (TRU)