Abteilung für Elektronik - Ausbildungsschwerpunkt Technische Informatik (bis 2013/14)  (Überblick)

Mit der Leitung betraut: Prof. Mag. Bruno Kirschner

Ausbildungsprofil (Details)

Die Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahren und endet mit einer Reife- und Diplomprüfung.

Ausbildungsziel:

In diesem Ausbildungsschwerpunkt erwerben Schülerinnen und Schüler fundierte Kenntnisse der Hard- und Softwareentwicklung, Mikroprozessor- und Netzwerktechnik. Absolventen des Ausbildungsschwerpunktes „Technische Informatik“ sind u.a. mit der Planung, Ent-wicklung und Konstruktion von elektronischen Geräten und Komponenten beauftragt, sie entwickeln maschinennahe Software für den Einsatz in Steuerungs- und Regelungssystemen, betreuen die hard- und softwaremäßige Planung und Realisierung von Rechner- und Datennetzen und sind allgemein in verantwortlicher Funktion im Management von Projekten tätig.

Neben der technischen Ausbildung erwerben die Schülerinnen und Schüler auch wirtschaftliche und juridische Grundkenntnisse (Marketing, Mitarbeiterführung, Verhandlungstechnik, Vertragsgestaltung). Die Absolventen sprechen zumindest die Fremdsprache Englisch und erweitern ihre Kommunikationsfähigkeit durch Präsentations- und Kommunikationstechniken.

 

 

Wir setzen Schwerpunkte in

 

  • Mikroprozessortechnik·
  • Hardware- und Softwareentwicklung·
  • Netzwerktechnik


Berufliche Fähigkeiten: (Berufsfelder)

Die Absolventen sind in der Lage, sich schnell in kleinen, mittleren und großen Unternehmen einzuarbeiten. Sie sind befähigt, nach einigen Jahren Praxis, elektronische Anlagen und Systeme zu planen und zu optimieren sowie Projekte und Mitarbeiter effizient zu führen.

Elektroniker sind in der beruflichen Praxis in verschiedensten Funktionen tätig. Das Spektrum umfasst einerseits technische Einsatzbereich in Entwicklung und Konstruktion elektronischer Geräte und Anlagen sowie in der Kundenbetreuung und im Servicebereich. Andererseits werden auch Tätigkeiten im betriebstechnischen und organisatorischen Bereich (z.B. in der Produktionsplanung, im Controlling oder im Qualitätsmanagement) ausgeübt.

 

Die Pflichtgegenstände umfassen drei Hauptgruppen:

 

  • allgemeine Gegenstände
  • fachtheoretische Gegenstände
  • fachpraktische Gegenstände

Weiters kann jeder Schüler unverbindliche Übungen und Freigegenstände zusätzlich besuchen.

So kann die Ausbildung vertieft werden in

  • Cisco-Zertifizierung·
  • Linux·
  • Fremdsprachen·
  • Kommunikation u. Präsentation

 

 

Stundentafel der Höheren Lehranstalt
(ab Schuljahr 2003/04)

 

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

A. Pflichtgegenstände

Jahrgang, Wochenstunden
I II III IV V Summe
1 Religion

2

2

2

2

2

10

2 Deutsch

3

2

2

2

2

11

3 Englisch

2

2

2

3

2

11

4 Geschichte und politische Bildung

-

-

-

2

2

4

5 Leibesübungen

2

2

1

1

1

7

6 Geographie und Wirtschaftskunde

2

1

-

-

-

3

7 Wirtschaft und Recht

-

-

-

3

2

5

8 Angewandte Mathematik

4

4

3

2

2

15

9 Angewandte Physik

2

2

2

-

-

6

10 Angewandte Chemie und Ökologie

2

2

-

-

-

4

11 Darstellende Geometrie

2

-

-

-

-

2

12 Angewandte Informatik

2

2

2

-

-

6

13 Grundlagen der Elektrotechnik

4

4

-

-

-

8

14 Elektronik und Digitaltechnik

-

3

3

3

3

12

15 Industrielle Elektronik

-

-

2

2

2

6

16 Fertigungstechnik und Konstruktionslehre

3

3

3

3

3

15

17 Qualitätssicherung und Produktmanagement

-

-

-

-

2

2

18 Laboratorium

-

-

3

-

-

3

19 Werkstättenlaboratorium

-

-

4

-

-

4

20 Werkstätte

7

7

4

-

-

18

21 Elektrotechnik-Übungen

1

-

-

-

-

1

22 Netzwerktechnik

-

-

1

-

-

1

  B. Pflichtgegenstände der schulautonomen Ausbildungsschwerpunkte
B.1. Telekommunikation
1.1 Telekommunikationstechnik

-

-

3

2

3

8

1.2 Hochfrequenztechnik

-

-

-

4

3

7

1.3 Laboratorium

-

-

-

4

8

12

1.4 Werkstättenlaboratorium

-

-

-

4

-

4

B.2. Technische Informatik
2.1 Telekommunikations- und Hochfrequenztechnik

-

-

3

2

2

7

2.2 Technische Informatik

-

-

-

4

4

8

2.3 Laboratorium

-

-

-

4

8

12

2.4 Werkstättenlaboratorium

-

-

-

4

-

4

 

Gesamtwochenstundenzahl

38

36

37

36

38

185

 

Pflichtpraktikum: mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den V. Jahrgang

Freigegenstände: Zweite lebende Fremdsprache, Kommunikation und Präsentation, Datenbanksysteme, Programmieren, Netzwerktechnologien, Vorbereitung auf den Europäischen Computerführerschein (ECDL)

Unverbindliche Übungen: Leibesübungen, Englisch: Internationale Qualifikationen, Linux: Grundkurs (Konfiguration und Administration), Linux: Aufbaukurs, Windows Serververwaltung, Radio School, Qualitätsmanagement, Projektengineering und -praktikum

STUDIENBERECHTIGUNGEN und TITEL

Die erfolgreich abgeschlossene Reife- und Diplomprüfung beinhaltet folgende Berechtigungen:

  • Studium an jeder Universität (allenfalls mit Zusatzprüfung Latein, Biologie, Griechisch)
  • Studium an jeder Fachhochschule - durch die Anrechnung von Vorkenntnissen bei einer "verwandten" Studienrichtung kann die Studienzeit verkürzt werden!
  • Verleihung der Standesbezeichnung "INGENIEUR" nach dreijähriger Berufspraxis

GEWERBEBERECHTIGUNGEN

  • Recht zur Ablegung der Meisterprüfung für eine Anzahl von Handwerken und verbundenen Handwerken, z. B. Kommunikationselektronik, Mechatroniker für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik bzw. für Medizingerätetechnik
  • Zugang zu reglementierten Gewerben nach Erbringung weiterer Erfordernisse (Mindest-Fachpraxiszeiten, Befähigungsprüfungen, Lehrgänge), z. B. Kommunikationselektronik, Mechatroniker für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik bzw. für Medizingerätetechnik; Technische Büros - Ingenieurbüros (beratende Ingenieure)
  • Entfall der Unternehmerprüfung laut Gewerbeordnung

SONSTIGE BEGÜNSTIGUNGEN

  • Ersatz von Lehrzeiten in einer Reihe von Lehrberufen; das Ausmaß des Lehrzeitersatzes hängt von der Anzahl positiv absolvierter Schulstufen ab.
  • Anrechnung von Vorkenntnissen bei Eintritt in einen Fachhochschul-Studiengang; das Ausmaß richtet sich nach der Verwandtschaft der Ausbildungen und kann zur Verkürzung der Studiendauer führen
  • Die Berufsberechtigungen werden im gesamten EU-Raum anerkannt